Schulpartnerschaft

 

Unsere Partnerschule in Kartuzy

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Jugendbegegnungen  der Marienschule in Hamm

mit einer polnischen Schule in  Danzig

 

Seit nunmehr fünf Jahren pflegt  die Marienschule in Hamm eine besondere Partnerschaft mit unserem Nachbarland Polen. Initiiert durch den Schulleiter, Herrn Vonstein, hat sich eine stabile Partnerschaft mit dem Maximilian-Kolbe-Haus (DMK) als Begegnungsstätte in Danzig etabliert. Die Betreuung des Projektes lag von Anfang an in den Händen der beiden Kolleginnen Frau Elke von Lüders und Frau Maria JägerDer schulische Partner für die Marienschule ist das Liceum Ogolnoksztalcace im. Jana Pawla II  i Katolickie Gimnazjum in Kartuzy unweit von Danzig.

Die Begegnungen finden  in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Laurentius in Hamm und dem Maximilian-Kolbe-Haus (Dom-Maksimilian-Kolbego) in Danzig statt. Das Maximilan-Kolbe-Haus engagiert sich, die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland voranzutreiben, und arbeitet eng mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) zusammmen.

Ziel dieser Jugendbegegnungen ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Partnerschulen ihre jeweiligen Heimatländer näher bringen. Dies bedeutet konkret, dass der  deutsch-polnische Freundschaftsvertrag von 1991 mit Leben gefüllt wird, indem eine Annäherung zwischen den EU-Partnern auf der Jugendebene stattfindet. Die Jugendlichen teilen ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Gemeinschaft, wodurch der Abbau von etwaigen Vorurteilen auf beiden Seiten und der Aufbau von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen ermöglicht werden. In den Begegnungen wird kulturelles Lernen mit Herz, Kopf und Hand erfahren sowie die christliche Gemeinschaft über Ländergrenzen hinweg praktiziert.

Die  Durchführung der Jugendbegegnungen  erfolgt in jedem Schuljahr in der Jahrgangsstufe 8 und  auf unterschiedliche Weise, abhängig vom Begegnungsort. So findet die einwöchige Begegnung der Jugendlichen in Danzig im  Dom-Maksimilian-Kolbego statt. Alle Teilnehmer, deutsche wie auch polnische, sind über den gesamten Zeitraum der Begegnung gemeinsam im  Dom-Maksimilian-Kolbego untergebracht. Bei der  einwöchigen Begegnung in Hamm  werden  die polnischen Gastschülerinnen und -schüler bei  ihren jeweiligen  deutschen Partnerinnen und  Partnern  in den Familien untergebracht. Beide Begegnungsarten haben sich bewährt.

 

Die jeweiligen Begegnungen in Danzig und Hamm stehen immer unter einem bestimmten Motto, wie z. B. „ Jugend heute in den Hansestädten Hamm und Danzig“ oder „Wandeln auf polnischen Spuren in Hamm und dem Ruhrgebiet“ oder „Gemeinsam mehr Europa wagen“. Diese Projektarbeit macht gemeinsames Lernen auf den unterschiedlichsten Ebenen möglich.  Auf diese Art und Weise lernen die Jugendlichen auf beiden Seiten ihre Partner auch bei der gemeinsamen Arbeit kennen und lernen Verantwortung für den Partner zu übernehmen. Bei der Durchführung der Projekte kommen die verschiedensten Methoden und Medien zum Tragen. Es werden Internet-Recherchen und  Interviews durchgeführt. Statistiken und Informationen unterschiedlichster Art werden bearbeitet, ausgewertet und fließen in die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler ein.

Die Schüler führen mithilfe von Fotos und kleinen Berichten ein Tagebuch über ihre Projektarbeit. Dieses Tagebuch und die Ergebnisse der Projekte werden am Ende einer Begegnung den Eltern bei einem gemütlichen Beisammensein durch Poster oder Power-Point-Präsentation dargeboten.

Natürlich wird das gemeinsame Arbeiten durch viele vergnügliche Programmpunkte begleitet. So stehen, wenn die Begegnungen in Hamm stattfinden, immer gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel nach Paderborn, Soest, Münster und Köln auf dem Programm.

Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Heimatstädte ihrer Partner durch Stadtrallyes oder  Museumsbesuche. Sie lernen die Besonderheiten der jeweiligen Regionen kennen und auch genießen, indem sie sich gegenseitig in den Kochtopf schauen und landestypische Speisen kochen.

Workshops, in denen die Jugendlichen ihre Phantasie und Kreativität entwickeln können, sind immer willkommen und finden großen Anklang. So haben die Jugendlichen Modenschauen selbstständig organisiert oder sich ihre Souvenirs selbst hergestellt.

Das Programm wird durch gemeinsame deutsch-polnische  Gottesdienste, die die Jugendlichen eigenständig planen, komplementiert.

Diese zwei intensiven Begegnungswochen  pro Schuljahr mit den vielseitigen Projekten und  thematisch reichhaltigen Programmen können nur durchgeführt werden, weil sie mannigfache Unterstützung erfahren. So unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der Marienschule die deutsch-polnischen Jugendbegegnungen mit ihren unterschiedlichsten Expertisen in den Workshops oder  begleiten die Jugendlichen auf ihren Ausflügen und ermöglichen auf diese Art und Weise das intensive Lernen mit Herz, Kopf und Hand.

Das komplette Kollegium der Marienschule durfte vom 30. April bis 2. Mai 2012 schon selbst die Gastfreundschaft der Partnerschule  Liceum Ogolnoksztalcace im. Jana Pawla II i Katolickie Gimnazjum erleben.Darüber hinaus werden die deutsch-polnischen Jugendbegegnungen von dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) finanziell unterstützt.

Die bisherigen Begegnungen waren immer von besonderer Herzlichkeit geprägt.  Kommunikationsschwierigkeiten zeigen sich kaum. Alle sprachlichen Register in Deutsch, Polnisch, Englisch und mit Hand und Fuß werden gezogen. Allen jugendlichen Teilnehmern fällt der Abschied am Ende eines Treffens immer recht schwer, so dass der tränenreiche Abschied auch  ein Indiz für das Gelingen ist und für stete Wiederholungen der Begegnungen spricht.  Auch die Bereitschaft der Eltern, bei der Durchführung der Begegnung tatkräftig zu  helfen und zu unterstützen, zeigt, wie positiv die  deutsch-polnischen Jugendbegegnungen im Schulleben betrachtet werden. Die kommunalpolitischen Repräsentanten der Städte Hamm, Kartuzy und Danzig wertschätzen die Jugendbegegnungen ebenso, indem sie die Schülergruppen gerne zu einem Grußwort in ihre Rathäuser einladen und sie zu weiteren Begegnungen ermutigen.

 

Darüber hinaus hat die Marienschule zur Intensivierung der Partnerschaft eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet, die den Schülerinnen und Schülern die spezifischen landeskundlichen Eigenarten des Partnerlandes zum besseren Verständnis näherbringt.

Am Ende einer Begegnungswoche, egal ob sie in Danzig oder Hamm stattgefunden hat, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer sagen, dass sie viel erlebt haben, dass das Programm manches Mal ganz schön voll und damit auch anstrengend war. Aber sie können auch sagen, dass sie neue Freunde gewonnen haben, dass es schön war und sie sich freuen, wenn es wieder heißt:

 

Serdecznie witamy w Hamm/Herzlich willkommen in Hamm!

Do widzenja Gdaṅsk i na razie w Hamm/ Auf Wiedersehen Danzig und bis bald in Hamm!


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